Vom Schnuppertag zum Wochenplatz
So begann die Geschichte von Noah*, der sein 10. Schuljahr in Zweisimmen absolvierte: Die Schule empfahl ihm, verschiedene Berufe kennenzulernen. Also meldete er sich bei der BKW und absolvierte einen Schnuppertag als Netzelektriker. Er wollte nicht nur zuschauen, sondern wirklich verstehen, wie der Beruf funktioniert. Kurz darauf erhielt er einen Wochenplatz – einen festen Praxistag pro Woche im Netzbau-Team.
Eine neue Perspektive
Daraufhin arbeitete Noah jeden Donnerstag aktiv mit, unterstützte das Team und erhielt Einblick in den Alltag als Netzelektriker. Er begleitete das Team auf Baustellen, packte mit an, stellte Fragen und lernte Schritt für Schritt, wie das Stromnetz gebaut und unterhalten wird. Schnell merkte sein künftiger Vorgesetzter, Stefan Annen, dass Noah das Arbeiten draussen mit den Händen und den verschiedenen kleinen und grossen Maschinen sichtlich Spass machte. Es wurde klar: Dieser Beruf passt zu ihm. Aus dem Wochenplatz entstand eine Perspektive. Inzwischen hat der Schüler seinen Lehrvertrag als Netzelektriker unterschrieben. Lehrstart ist im August 2026.
Chancen nutzen
Für Stefan Annen ist das ein schöner Erfolg: «Es ist entscheidend, motivierte junge Menschen früh kennenzulernen und ihnen den Beruf näherzubringen.» Wochenplätze hätten sich dafür bewährt. Der neue Lernende habe die Chance genutzt. Er ist zuverlässig, interessiert und engagiert. Das ist für Stefan Annen zentral.
Junge Talente für morgen
Noahs Einsatz zeigt, wie wertvoll frühe Praxiseinblicke sind – für die Jugendlichen ebenso wie für die BKW. Denn gut ausgebildeter Nachwuchs vor Ort sichert langfristig den Betrieb und die zuverlässige Stromversorgung in der Region. Für die jungen Talente ist es die Chance, einen Beruf vertieft zu entdecken, für die BKW eine Investition in die Zukunft des grössten Verteilnetzes der Schweiz.